Gepostet im August, 2011

Sleep tight, my Nori

Gepostet am Aug 31, 2011 in Blog, Natural dreams, Pictured dreams | 2 Kommentare

Sleep tight, my Nori

Jedes Mal wünscht man sich, man könnte die Zeit zurückdrehen und sei es nur für ein letztes Lebewohl. Mein Kater Nori ist heute von uns gegangen, überfahren. Er sah aus als schliefe er, als wir ihn begraben haben. Ich hoffe, er kann sich jetzt im Himmel Käsebrote von den Bauarbeitern klauen und hat immer eine streichelnde Hand in der Nähe. Wir vermissen ihn jetzt schon! Er war ein toller Kater, wir werden ihn immer im Herzen behalten. Rest in peace, mein kleiner Prinz! Somewhere over the rainbow way up high and the dreams that you dream of once in a lullaby   Somewhere over the rainbow bluebirds fly and the dreams that you dream of dreams really do come true   Someday I wish upon a star wake up where the clouds are far behind me Where troubles melts like lemon drops high above the chimney top thats where you find me...

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Tradition

Gepostet am Aug 15, 2011 in Blog, Philisophical dreams, Pictured dreams | Keine Kommentare

Manchmal wünschte ich mir, in einer Stadt wie Stars Hollow zu leben. Das ist der fiktive Wohnort der Gilmore Girls, in dem unzählbar viele, meist aberwitzige Traditionen gepflegt werden. Ständig gibt es für die Einwohner einen Grund zum Feiern. Zum Beispiel das Gurkenfest, den Tanzmarathon, die Picknick-Versteigerung und so weiter und so fort. Natürlich dürfen auch die üblichen Feste nicht fehlen, hier gibt es allerdings immer noch ein kleines Extra oben drauf, die stadtweite Ostereiersuche, der Winterkarneval oder oder oder. Die Bürger nehmen bis auf ein paar wenige Ausnahmen rege Teil an den Traditionen der Stadt und so mancher heiße Wettkampf entbrennt unter ihnen. So hat sich eine starke Gemeinde entwickelt, in der sich jeder viel Raum für lauter Eigenheiten, Merkwürdigkeiten und persönliche Noten nehmen kann. Das gipfelt in der (wöchentlichen) Stadtversammlung, auf der oft nach Herzenslust gestritten werden darf und die manche Einwohner wie einen Kinobesuch mit Popcorn aufmerksam und amüsiert verfolgen. Ich kenne viele, denen Traditionen egal sind und denke, dass man nicht ständig irgendetwas feiern muss. Aber trotzdem finde ich die Art von Stars Hollow schön. Traditionen spiegeln die Kultur wieder. Sie haben sich meist über Jahrhunderte weiterentwickelt und gefestigt. Das Wort kommt aus dem Lateinischen „tradere“ und bedeutet „übergeben“. Traditionen prägen alles, Kleidung, Verhalten, Essen und Getränke, Feierlichkeiten, Tanz, Sport und so weiter. Was wäre also eine Kultur, wenn ihre Eigenschaften nicht übergeben werden? Irgendwann sind die ganzen interessanten Unterschiede verschwunden und man kann sie nicht mehr von anderen Kulturen unterscheiden. Einige mögen nun fragen, was daran so schlimm ist. Dann möchte ich jetzt kurz meinen Wohnort beschreiben, Hannover. Während des Studiums und auch danach habe ich die meisten Hannoveraner als eher kalte Menschen kennen gelernt, wenn ich überhaupt über ein „Hallo“ hinaus gekommen bin. Die Stadt an sich ist wie ihre Einwohner. Sie hat Potential, aber macht es sich oft selbst kaputt. Hannover benimmt sich kleinbürgerlich. Aufgrund Anwohnerbeschwerden darf keine Open Air Veranstaltung nach 22 Uhr gehen. Jugendliche, die sich auf öffentlichen Plätzen treffen, werden als Säufer und Randalierer abgestempelt, nur weil sie anders aussehen, sicher auch mal ein Bier trinken, aber total friedlich sind. Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Hannover ist das kleine bisschen Nichts, charakterlos. Das wird einem besonders klar, wenn man mal in anderen Großstädten unterwegs ist. Hier lernt man die Menschen viel leichter kennen und merkt ihnen einen starken Lokalcolorit an. Und Hannover war bis vor nicht allzu langer Zeit eine bedeutende Stadt, früher Heimat der Welfen, heute Hauptstadt von Niedersachsen. Aber es fehlt einfach etwas. Und das ist der Grund, warum Hannover nur zu meinem Wohnort und nicht zu meiner Heimat geworden sind. Bringen wir den Sinn des Lebens ins Spiel. Es existieren viele Gründe, warum wir leben. Und ein nicht unbedeutender ist, dass Menschen fortweg etwas kreieren, weiterentwickeln und für die Nachwelt hinterlassen, man könnte fast schon Evolution dazu sagen. Auch mit Traditionen ist das so. Gemeinsamkeit kann ein weiterer Sinn des Lebens sein. Und man kann nur eine Gemeinschaft bilden, wenn man sich von anderen unterscheidet. Deshalb gibt es regionale Unterschiede. Und was machen Touristen, wenn sie Land und Leute kennen lernen wollen? Richtig, sie nehmen teil an den örtlichen Traditionen, zum Beispiel spanische Prozessionen wie die Semana Santa, Kabuki in Japan oder Mardi Gras in den USA. Es ist wichtig, dass Traditionen erhalten werden. Die Menschen brauchen sie.   Photo: „Kabuki Warrior“ gefunden auf Flickr © Greg Gladman unter der Creative Commons Licence Attribution-NonCommercial 2.0 Generic (CC BY-NC...

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Food from page to plate

Gepostet am Aug 4, 2011 in Blog, Filmed dreams, Pictured dreams, Tasty dreams, Written dreams | 1 Kommentar

Wer kennt das nicht, man sabbert zusammen mit Harry Potter in der großen Halle von Hogwarts, sieht Juliette Binoche in Chocolat zusammen mit Johnny Depp naschen oder meint, den Duft von Obelix Leibspeise in der Nase zu haben. In Filmen, Büchern und Spielen gibt es das tollste Essen (vor allem in Animes ^^). Es ist bemerkenswert wie stark unsere Sinne auf Bilder oder Beschreibungen von Essen reagieren. So funktioniert auch Werbung. Das subtile Raumparfüm im Supermarkt macht uns zur Weihnachtszeit Lust auf Lebkuchen und Glühwein. Aber auch nur das Ansehen reicht meist aus. Der gegrillte Burger im Fernsehen lässt uns das Wasser im Mund zusammen laufen. Und die Foodscapes von Carl Warner bringen einem bei näherem Hinsehen dann richtig zum Sabbern. Wenn noch ein fantasievoller Name dazu kommt – z.B. „Treacle Tarts“, „Montezumas Stärkungsmittel und Aphrodisiakum“ – oder man das Essen mit den Figuren aus seinen Geschichten verbindet, wünscht man sich nur noch, auch in diesem Schlaraffenland zu leben. Glücklicherweise gibt es zu einigen fiktiven Leckereien die Rezepte direkt von den Regisseuren oder Autoren. Oder Fans haben sich an den Gerichten probiert. Hier sind ein paar gute Seiten: www.fictionalfood.net Bringing food from page to plate! Ein privater Blog einer weiteren Foodie-Seele, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Essen aus Büchern, Fernsehen, Spielen und Filmen nachzukochen oder zu suchen. Hier gibt es wenige Rezepte, aber viele Appetithappen. www.innatthecrossroads.com In the Game of Food, you win, or you wash the dishes… Diese Fanseite befasst sich ausschließlich mit Essen aus George R.R. Martins Dark Fantasy Buchreihe „A Song of Ice and Fire“ (ASOIAF), zu der es jetzt auch eine HBO Serie gibt, „Game of Thrones“. www.schlemmerkino.de Die Nr. 1 für filmische Leckereien Hier gibt es wirklich alles, was man aus Filmen kennt. Unglaublich, wie viele Rezepte man hier finden kann. www.mugglenet.com/misc/rosmertas/index.shtml Madam Rosmerta’s Recipes Die fantastischen Gerichte aus Hogwarts und Harry Potters Zauberwelt. Auch ich habe natürlich ein bisschen herumprobiert und kann einige Tipps geben: „Butterbeer by Melissa“ habe ich bei Madam Rosmerta’s Recipes unter Drink Recipes gefunden und ausprobiert. Es ist eine Kalorienbombe, aber sehr lecker. Wer es nicht so zuckersüß mag, der sollte kein Cream Soda (oder auch Cola) verwenden, sondern lieber Club Soda (oder auch Wasser). Ich hebe mir diese Leckerei allerdings für besondere Gelegenheiten auf. Z.B. zu Weihnachten ist es ein tolles Getränk, aber bloß nicht zu viel davon, sonst kriegt man nichts anderes mehr herunter. Den „Guatemaltekischen Liebeszauber“ aus Chocolat wollte ich unbedingt ausprobieren. Die heiße Schokolade gemischt mit Cayennepfeffer, Vanilleschoten und Rum hat mich sehr interessiert. Allerdings muss man die Zusammenstellung doch etwas üben. Das Rezept ist mir nicht ganz gelungen. Ich werde es wohl noch ein Mal probieren und ein bisschen experimentieren. Denn die Mischung hat auf jeden Fall etwas. Auch das „Rezept von Hernando Fernandez (Arzt und Botaniker)“ aus Chocolat hat mich gereizt. Hier ist unter anderem schwarzer Pfeffer enthalten. Auch hier habe ich festgestellt, dass das mit der Schärfe in der heißen Schokolade geübt sein will. Man sollte nicht unbedingt den Mengenangaben im Rezept vertrauen. Aber von der Idee her ist das Getränk super. Und diese fiktiven Mundwässerer will ich unbedingt noch ausprobieren: ASOIAF Lemon Cakes ASOIAF Salladhor Saan’s Hot Wine ASOIAF Cersei’s Creamy Chestnut Soup ASOIAF Rack-of-Lamb in crust of garlic and herbs ASOIAF Onion-and-Cheese Pie ASOIAF Beef and Bacon Pies Lebkuchentrüffel aus Chocolat Römer-Mandelkrokant mit Kardamom-Nougat aus Chocolat Rosmerta’s Recipes Mulled Meat unter Drink Recipes Rosmerta’s Recipes Rock Cakes unter Appetizer Recipes Rosmerta’s Recipes Treacle Tarts unter Dessert Recipes Rosmerta’s Recipes Ton Tongue Toffee unter Miscellaneous Sweets Recipes Gebratene „grüne“ Tomaten aus welchem Film wohl 😉 So, ich glaube, ich habe euch jetzt genug Hunger gemacht. Ran an den Herd und guten Hunger! Photo: A Carl Warner Foodscape found on Flickr © DrJohnBullas under the Creative Commons Licence Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 Generic (CC BY-NC-ND...

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