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À la prochaine

Gepostet am Jun 9, 2011 in Blog, Cultural dreams, Pictured dreams | Keine Kommentare

À la prochaine

Heute verabschiede ich mich mit einer kleinen Leckerei, einem Fondant au Chocolat, ab in den Urlaub. Genau in 25 Minuten, um 13 Uhr, startet mein Flieger. Ich besuche meine Mutter in Frankfreich, genauer gesagt in der Bretagne. Das ist die nordwestliche Region in Frankreich, in der früher auch Asterix und Obelix gelebt haben, hätte es sie gegeben. Meine Mutter ist dort geboren. Ich bin also im Herzen Bretonin, ein Hinkelsteinschlepperin, Wildschweinfresserin und nicht zuletzt die Qual aller Römer, hähä. 😉 Die Gallier nannten die Region Aremorica, das bedeutet „Land am Meer“. Und so ist es auch. Die Halbinsel liegt größtenteils am Ärmelkanal und teilweise auch am Atlantik. Das Meer ist vom Haus meiner Mutter aus in 15 Minuten zu erreichen. Wie ich mir schon dachte, ist das Wetter dort momentan – wie eigentlich meistens – eher rau. Durchschnittlich 15 Grad, Regen und wenig Sonne. Mir persönlich macht das wenig, ich mag das Wetter. Aber falls mal einer von euch dorthin fahren möchte, sollte er sich im Klaren sein, dass man hier auch im Hochsommer nicht unbedingt Badeurlaub machen sollte. Dafür lädt die raue Küste zu tollen Spaziergängen auf überwachsenen alten Zöllnerpfaden ein. An einigen Stellen kann man dann auch auf schroffe Felstürme klettern und bis zum Meeresrand wandern. Allerdings sollte man immer im Auge haben, wann die Flut kommt. Nicht nur ein Mal war ich auf einem Felsberg umschlossen und musst den Rest schwimmen, was nicht immer ungefährlich ist. Darüber hinaus kann man in der Bretagne viele historische Burgruinen, noch erhaltene Schlösser, Steilküsten, Felshäuser, Aquädukte und sogar ein paar römische Thermen besichtigen. Und nicht zu Vergessen das Essen: Fisch noch und nöcher, Crêpes, fransösische Pâtisserie und tolle Käse-, Wurstsorten, Wein, Cidre und so weiter. Auf den französischen Märkten kann man stundenlang wandeln. Mal gucken, was ich erleben werde. Meine Mutter hat schon viele Ideen, was wir machen können. Und den Rest meiner Familie werde ich natürlich auch besuchen. Meine Erzählungen und Bilder gibt’s hier, wenn ich wieder da bin. Bis in einer Woche,...

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