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How to lose friends and alienate people

Gepostet am Mai 11, 2011 in Blog, Filmed dreams, Pictured dreams | Keine Kommentare

How to lose friends and alienate people

Kennt ihr den Film „How to Lose Friends and Alienate People“ oder auf Deutsch „New York für Anfänger„? Nicht, na dann habt ihr was verpasst. Ein Film von 2008 mit Simon Pegg. Simon Pegg ist auch bekannt aus Shaun of the Dead, Hot Fuzz, Run Fatboy Run oder zuletzt Paul. Ein großartiger, britischer Schauspieler, der eine ganz besondere Art hat, Dinge auf die Schippe zu nehmen. Niemand versteht es so gut wie er, verschiedene Stereotype zu persiflieren. Und er spielt jede Rolle gut und mit Witz: den ernsten, pflichtbewussten Polizisten, den Voll-Nerd oder den volltrotteligen Nichtsnutz, der zum Held wird. Ihn im Casting zu haben, ist ein Garant für Humor der etwas anderen Sorte. Zurück zum Film. Er ist wirklich grandios. Es geht um einen Möchtegern-Celebrity-Journalisten, der von England aus zu einem der größten und einflussreichsten Lifestyle-Magazine in New York geholt wird. Er hat schon als kleiner Junge davon geträumt, hinter das Absperrband gelassen zu werden, dass den roten Teppich vom Rest der normalen Menschen trennt. Dahinter stellt er sich eine glamouröse Lichterwelt voller Stars vor, ein Nirvana, das höchste Ziel. Was am Anfang so oberflächlich wirkt, gestaltet sich schnell zu einer Aufdeckung des wahren Hollywood, natürlich nicht ohne die üblichen Fettnäpfchen und Stolperfallen, in die Sidney Young tappt, der von Pegg gespielt wird. Es ist eine Studie über ein leeres Hollywood. Nicht leer an Menschen, aber vor allem leer an Respekt, Anstand, Ehrlichkeit und Toleranz. Man muss erfolgreich sein, dann kann man alles haben, Frauen, Geld, schöne Wohnung etc. Frei nach dem Motto zelebrieren die meisten Angestellten bei Sharps Magazine die Szene. Diejenigen, die es in einen Chefsessel geschafft haben, mit Champagner und Stars im Arm und diejenigen, die nach oben streben mit gesenktem, bewunderndem Blick, schön diskret. Unser Anti-Held fällt von einem Faux-Pas in den nächsten und mischt Celebrities und Presse auf. An seiner Seite steht Kirsten Dunst als Alison Olson. Manchmal scheint es, als wären die zwei die einzigen mit Hirn trotz jeglicher Ausrutscher. Auf jeden Fall sind sie es, die zurück ins Menschliche streben und die Story mit einem Apell an die inneren Werte abrunden. Definitiv zu empfehlen!   Photo:  Gefunden auf Flickr © Andy Chou. Alle Rechte...

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